{"id":482,"date":"2020-04-05T20:25:43","date_gmt":"2020-04-05T18:25:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/?page_id=482"},"modified":"2020-07-31T07:53:58","modified_gmt":"2020-07-31T05:53:58","slug":"archaologische-spurensuche","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/touren\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/","title":{"rendered":"Arch\u00e4ologische Spurensuche"},"content":{"rendered":"<div style=\"min-width: 260px; max-width: 100%\"><script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/www.outdooractive.com\/de\/embed\/128663364\/js?mw=false\"><\/script><\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Umgebung der Stadt Haldensleben ist seit Jahrtausenden besiedelt. Davon zeugt eine F\u00fclle hochrangiger arch\u00e4ologischer St\u00e4tten. Sie geben Einblick in das Leben von der Ur-und Fr\u00fchgeschichte bis in das Hochmittelalter. Spuren der bislang \u00e4ltesten altsteinzeitlichen Bewohner wurden in der Hundisburger Parkkiesgrube nachgewiesen. Jungsteinzeitliche Besiedlung ist f\u00fcr den Schlo\u00dfberg Hundisburg und das Umfeld der Althaldensleber Burg nachweisbar. Ihre bedeutensten Spuren finden sich jedoch in der weiteren Umgebung in Form zahlreicher Gro\u00dfsteingr\u00e4ber. Aus dem Hochmittelalter datiert der Wall der 1167 zerst\u00f6rten Althaldensleber Burg, sowie die Burgstelle bei \u201eHannchensruh&#8220;. Die markante Ruine des romanischen Westbaus zeugt von der W\u00fcstung des einstigen Dorfes Nordhusen. Um den Entdeckerpfad m\u00f6glichst vielen Menschen zug\u00e4nglich zu machen, wird gro\u00dfes Augenmerk auf seine barrierearme Gestaltung gelegt. Dazu werden die Wege in n\u00e4chster Zeit barrierearm erschlossen und mit entsprechenden Hinweisschildern f\u00fcr Menschen mit eingeschr\u00e4nkter Mobilit\u00e4t versehen. Ebenso dazu geh\u00f6ren unterfahrbare Informationspulte f\u00fcr Rollstuhlfahrer und Kinder.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herausgeber:<br>Stadt Haldensleben<br>Markt 20-22<br>39340 Haldensleben<\/p>\n\n\n<div class=\"naviki\"><script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/www.naviki.org\/typo3conf\/ext\/naviki\/Resources\/Public\/Js\/Util\/naviki.util.widget.js?tx_naviki_pi_widget%5Bwayid%5D=15200113&amp;tx_naviki_pi_widget%5Blpid%5D=142&amp;tx_naviki_pi_widget%5Blanguage%5D=de\"><\/script><\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">BURG ALTHALDENSLEBEN<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausgangspunkt ist in Althaldensleben die Thomas-M\u00fcntzer Stra\u00dfe. Nach ca. 10 m befestigten Parkwegen visuell erlebbar (Infostele).Die Burgst\u00e4tte selbst ist auf befestigten Parkwegen mit zum Teil gro\u00dfen Steigungen zu erreichen. Von hier k\u00f6nnen Sie auch einen Rundgang durch den Landschaftspark Althaldensleben-Hundisburg mit bemerkenswerter Flora und Fauna starten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die vor uns liegenden W\u00e4lle und Gr\u00e4ben markieren eindrucksvolle Reste einer mittelalterlichen Burganlage. Sie war Sitz der seit dem 10. Jahrhundert erw\u00e4hnten Grafen von Haldensleben. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch arch\u00e4ologische Grabungen ist die Besiedlung der Anh\u00f6he bereits f\u00fcr die Bronzezeit nachgewiesen. Vom 3. bis zum 5. Jahrhundert n. Chr. bestatteten dort die Germanen ihre Verstorbenen auf einem Urnenfriedhof.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der tiefe Kreisgraben und der Au\u00dfenwall sind erst im 12. Jahrhundert angelegt worden. Der \u00e4u\u00dfere Wall \u00fcberlagert \u00e4ltere Befestigungsgr\u00e4ben. Vermutlich handelt es sich dabei um die Reste der 1167 zerst\u00f6rten Burg Heinrichs des L\u00f6wen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1228 stiftete Erzbischof Albrecht von Magdeburg in Althaldensleben ein Nonnenkloster der Zisterzienserinnen. Nun wurde die w\u00fcste Burgst\u00e4tte in einen Weinberg umgewandelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Aufhebung des Klosters 1810 schuf der neue Besitzer Johann Gottlob Nathusius daraus einen Lustgarten. Dazu lie\u00df er k\u00fcnstliche Ruinen aus Findlingen und einen Rundtempel auf der h\u00f6chsten Stelle der Burgst\u00e4tte errichten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"263\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/BURG-ALTHALDENSLEBEN.png\" alt=\"\" data-id=\"488\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/burg-althaldensleben\/\" class=\"wp-image-488\" srcset=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/BURG-ALTHALDENSLEBEN.png 350w, http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/BURG-ALTHALDENSLEBEN-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"263\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burg-Althaldensleben-Bild.png\" alt=\"\" data-id=\"489\" data-full-url=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burg-Althaldensleben-Bild.png\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/burg-althaldensleben-bild\/\" class=\"wp-image-489\" srcset=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burg-Althaldensleben-Bild.png 350w, http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burg-Althaldensleben-Bild-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">BURGWALL HANNCHENS RUH<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Parkplatz Schloss Hundisburg. Auf befestigten Wegen des Land\u00adschaftsparkes zu erreichen. Vom befestigen Parkweg aus visuell erlebbar (Infostele). Die Burgst\u00e4tte selbst ist auf unbefestigten Parkwegen zum Teil \u00fcber gr\u00f6\u00dfere Steigungen erreichbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vermutlich handelt es sich bei dieser Befesti\u00adgungsanlage um die Gerichts- bzw. Dingst\u00e4tte im Zentrum des 967 erw\u00e4hnten Burgwardbe\u00adzirkes Haldensleben. Der l\u00e4ngst eingestellte Ge\u00adsteinsabbau lie\u00df ein Wallprofil sichtbar. Im Zuge der hier 1982 erfolgten Dokumentation konnte die Besiedlung des H\u00f6henr\u00fcckens in der Jung\u00adsteinzeit {Sch\u00f6nfelder Kultur, ca. 2500 v. Chr.) und in der j\u00fcngeren Bronzezeit {ca. 1000 v. Chr.) nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Befestigungsanlage selbst {ann\u00e4hernd kreis\u00adrunde Burg mit 110 m Durchmesser) l\u00e4sst sich mangels Fundst\u00fccken nicht genau datieren. Die mit Kalkm\u00f6rtel gebundene und rund 3 Meter starke Ringmauer weist mindestens zwei Bau\u00adphasen auf. Sie wird demnach l\u00e4ngere Zeit be\u00adstanden haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mitte des 19. Jahrhunderts entstand auf der n\u00f6rdlichen Spitze des Burgwalls zun\u00e4chst der nach Johanne Nathusius benannte Aussichts\u00adpunkt \u201eHannchens Ruh&#8220;. Nach Einstellung des Steinbruchbetriebs und der Einbeziehung in den Landschaftspark kam ein weiterer Ausblick in Richtung Hundisburg hinzu.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"263\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/BURGWALL-HANNCHENS-RUH.png\" alt=\"\" data-id=\"490\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/burgwall-hannchens-ruh\/\" class=\"wp-image-490\" srcset=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/BURGWALL-HANNCHENS-RUH.png 350w, http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/BURGWALL-HANNCHENS-RUH-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"263\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgwall-Hannchens-Ruh-Bild.gif\" alt=\"\" data-id=\"491\" data-full-url=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Burgwall-Hannchens-Ruh-Bild.gif\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/burgwall-hannchens-ruh-bild\/\" class=\"wp-image-491\"\/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">PARKKIESGRUBE HUNDISBURG<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erreichbar von Hundisburg auf befestigten Parkwegen des Landschaftsparkes. Parkm\u00f6glichkeit auf Schloss Hundisburg. Entfernung ca. 700 m<br>vom befestigten Parkweg aus. Visuell erlebbar. (Infostele). In die Parkkiesgrube selbst f\u00fcr kein Weg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwischen Althaldensleben und Hundisburg kamen beim Kiesabbau zun\u00e4chst \u00dcberreste von eiszeitlichen Gro\u00dfs\u00e4ugern wie Mammut, Wollhaarnashorn, Wildpferd und Wildrind ans Tageslicht. Die Kiesschichten des Bebertales stammen aus der Saaleeiszeit (um 300.000 bis 130.000 v. Chr.). So bewunderte bereits Goethe 1805 in einer Helmstedter Sammlung einen aus Althaldensleben stammenden Elefantenzahn.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1904 wurden dann in der Parkkiesgrube Hundisburg erstmals Steinwerkzeuge des fr\u00fchen Neandertalers geborgen. 1921 folgte einer der ersten in Deutschland gefundenen Faustkeile. Bis zur Stilllegung der Kiesgrube kamen rund 100 weitere Feuersteinartefakte hinzu. Sie werden dem altsteinzeitlichen Achenleen vor ca. 200 000 Jahren zugeordnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem der Schotterfundplatz bereits aus dem Blickwinkel der Wissenschaft geraten war, setzten 2005 erneut Grabungen an (Gemeinschaftsprojekt der Universit\u00e4t T\u00fcbingen und des Landesamts f\u00fcr Arch\u00e4ologie Sachsen-Anhalt). Hier konnten 448 Steinartefakte und 567 Faunenreste geborgen und wissenschaftlich untersucht werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"263\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/PARKKIESGRUBE-HUNDISBURG.png\" alt=\"\" data-id=\"541\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/beispiel-seite\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/parkkiesgrube-hundisburg\/\" class=\"wp-image-541\" srcset=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/PARKKIESGRUBE-HUNDISBURG.png 350w, http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/PARKKIESGRUBE-HUNDISBURG-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"263\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Parkkiesgrube-Hundisburg-Bild.png\" alt=\"\" data-id=\"542\" data-full-url=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Parkkiesgrube-Hundisburg-Bild.png\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/beispiel-seite\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/parkkiesgrube-hundisburg-bild\/\" class=\"wp-image-542\" srcset=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Parkkiesgrube-Hundisburg-Bild.png 350w, http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Parkkiesgrube-Hundisburg-Bild-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">MORDKREUZ GEDENKSTEIN<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Befindet sich direkt an der Hauptstra\u00dfe im Ort Hundisburg. Parkm\u00f6glichkeit in unmittelbarer N\u00e4he.<br>Unmittelbares Ertasten des Naturdenkmales durch Gr\u00fcnanlage erschwert.<br>Visuell erlebbar (Infostele).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Sage nach t\u00f6tete an dieser Stelle Hans Ernst von Asseburg im Jahr 1576 Busso von Alvensle\u00adben. Als Bu\u00dfe f\u00fcr diese Untat musste der adelige M\u00f6rder 2000 Taler f\u00fcr wohlt\u00e4tige Zwecke zahlen. Schriftliche Quellen belegen die Mordtat jedoch bei Wallhausen. Die Form des Steinkreuzes deu\u00adtet zudem auf eine Entstehung bereits 100 Jah\u00adre fr\u00fcher. Au\u00dferdem war das Setzen derartiger S\u00fchnezeichen nach der Reformation nicht mehr \u00fcblich. Daher d\u00fcrften sich im Lauf der Zeit Reali\u00adt\u00e4t und Sage vermischt haben. Das Oberteil des Kreuzes wurde 1989 anhand einer historischen Zeichnung nachgestaltet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der m\u00e4chtige Findling aus Granit ist einst im Gletschereis aus Skandinavien an seinen Auffin\u00addungsort in der N\u00e4he der Ruine Nordhusen be\u00adf\u00f6rdert worden. In ur- und fr\u00fchgeschichtlicher Zeit fanden ihn die Menschen auf der Breitsei\u00adte liegend wie einen gro\u00dfen Steintisch vor. Sie pickten kleine Mulden in seine Oberfl\u00e4che, in de\u00adnen sie vermutlich Farbpigmente oder Heilpflan\u00adzen wie in einem M\u00f6rser zerrieben. Dadurch wurde er als Sch\u00e4lchen- oder Reibmuldenstein zu einem arch\u00e4ologischen Kulturdenkmal. Seit 1913 erinnert er am jetzigen Standort an die Be\u00adfreiungskriege gegen Napoleon.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"263\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/MORDKREUZ-GEDENKSTEIN.png\" alt=\"\" data-id=\"543\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/beispiel-seite\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/mordkreuz-gedenkstein\/\" class=\"wp-image-543\" srcset=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/MORDKREUZ-GEDENKSTEIN.png 350w, http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/MORDKREUZ-GEDENKSTEIN-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"263\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Mordkreuz-Gedenkstein_Bild.png\" alt=\"\" data-id=\"544\" data-full-url=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Mordkreuz-Gedenkstein_Bild.png\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/beispiel-seite\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/mordkreuz-gedenkstein_bild\/\" class=\"wp-image-544\" srcset=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Mordkreuz-Gedenkstein_Bild.png 350w, http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Mordkreuz-Gedenkstein_Bild-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">RUINE NORDHUSEN<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erreichbar von Hundisburg auf der Steinbruchstra\u00dfe oder auf dem Aller-Elbe Radweg. Am Steinbruch befindet sich ein Behindertenparkplatz (unbefestigt). Von dort gelangt man auf dem asphaltierten Aller-Elbe Radweg in 300 m zur Ruine Nordhusen. Visuell erlebbar (Infostele).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ruine Nordhusen ist heute ein landschaftspr\u00e4\u00adgendes Bauwerk. Es handelt sich um das letzte sichtbare Zeugnis des einst bedeutenden Dorfes Nordhusen. Der Ort wurde erstmals 1218 ur\u00adkundlich erw\u00e4hnt. Schon im 13. Jahrhundert verlagerte sich der Siedlungsschwerpunkt nach Hundisburg. Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts fiel Nordhusen vollst\u00e4ndig w\u00fcst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Ruine handelt es sich um den Westquer\u00adturm der einstigen Dorfkirche von Nordhusen. Das romanische Bauwerk wurde im sp\u00e4ten 12. Jahrhundert errichtet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die weiten Rundbogen\u00f6ffnungen verbanden den Turm urspr\u00fcnglich mit dem l\u00e4ngst verschwun\u00addenen Kirchenschiff. Sie dienten m\u00f6glicherwei\u00adse als Zugang vom Kirchenschiff zu einem Altar im Obergeschoss des Turms. Von den Schall\u00f6ff\u00adnungen der Glockenstube sind je zwei auf den Schmalseiten und f\u00fcnf auf der breiten Ostseite erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Anlage des Landschaftsparks Althal\u00addensleben-Hundisburg erhielt der Kirchturm im 19. Jahrhundert eine Funktion als malerischer Blickpunkt und wurde mit B\u00e4umen umpflanzt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"263\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/RUINE-NORDHUSEN.png\" alt=\"\" data-id=\"545\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/beispiel-seite\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/ruine-nordhusen\/\" class=\"wp-image-545\" srcset=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/RUINE-NORDHUSEN.png 350w, http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/RUINE-NORDHUSEN-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"467\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Ruine-Nordhusen-Bild.png\" alt=\"\" data-id=\"546\" data-full-url=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Ruine-Nordhusen-Bild.png\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/beispiel-seite\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/ruine-nordhusen-bild\/\" class=\"wp-image-546\" srcset=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Ruine-Nordhusen-Bild.png 350w, http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Ruine-Nordhusen-Bild-300x400.png 300w, http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Ruine-Nordhusen-Bild-225x300.png 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">BESTATTUNGSPLATZ GALGENBERG<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erreichbar auf der D\u00f6nstedter Stra\u00dfe von Hundisburg kommend oder \u00fcber den Aller-Elbe Radweg. Haltem\u00f6glichkeit neben der D\u00f6nstedter Stra\u00dfe am Abzweig des Ziegeleiweges. Visuell erlebbar von der D\u00f6nstedter Stra\u00dfe (Infostele). Unmittelbar zum Grabh\u00fcgel gelangt man \u00fcber einen 35 m langen Trampelpfad.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Galgenberg ist eine landschaftspr\u00e4gende An\u00adh\u00f6he. Hier bestatteten die Bewohner des umlie\u00adgenden Siedlungsraums \u00fcber Jahrtausende ihre Verstorbenen. Heute sind hier 13 H\u00fcgelgr\u00e4ber deutlich erkennbar. Zwei von ihnen konnten 1979-88 arch\u00e4ologisch untersucht und rekon\u00adstruiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei ergab sich, dass der mit Findlingen einge\u00adfasste H\u00fcgel I aus der fr\u00fchen und H\u00fcgel II aus der mittleren Bronzezeit (ca. 1500 v. Chr.} stammt. Unter den H\u00fcgelaufsch\u00fcttungen konnten Flach\u00adgr\u00e4ber sowohl der Baalberger Kultur ( ca. 3500 v. Chr.} als auch des Sp\u00e4tneolithikums (ca. 2000 v. Chr.} dokumentiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den Grabh\u00fcgeln fanden sich als Nachbestat\u00adtungen Brandsch\u00fcttungsgr\u00e4ber und Urnengr\u00e4ber der j\u00fcngeren Bronzezeit, Urnengr\u00e4ber der Eisen\u00adzeit und der R\u00f6mischen Kaiserzeit. Aus dem Mit\u00adtelalter sind K\u00f6rpergr\u00e4ber sowie aus der Zeit des sp\u00e4tmittelaterlichen Richtplatzes Grabst\u00e4tten und Pfostenl\u00f6cher des Galgens nachgewiesen. Die wichtigsten Funde und Befunde der Grabung auf dem Galgenberg stehen im Mittelpunkt der Ausstellung zur Ur- und Fr\u00fchgeschichte des Mu\u00adseums Haldensleben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"263\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/BESTATTUNGSPLATZ-GALGENBERG.png\" alt=\"\" data-id=\"548\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/beispiel-seite\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/bestattungsplatz-galgenberg\/\" class=\"wp-image-548\" srcset=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/BESTATTUNGSPLATZ-GALGENBERG.png 350w, http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/BESTATTUNGSPLATZ-GALGENBERG-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"263\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Bestattungsplatz-Galgenberg-Bild.png\" alt=\"\" data-id=\"549\" data-full-url=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Bestattungsplatz-Galgenberg-Bild.png\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/beispiel-seite\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/bestattungsplatz-galgenberg-bild\/\" class=\"wp-image-549\" srcset=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Bestattungsplatz-Galgenberg-Bild.png 350w, http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Bestattungsplatz-Galgenberg-Bild-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">H\u00dcNENGRAB K\u00dcSTERBERG<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausgangspunkt: Parkplatz an der B245 am Ortsausgang Haldens\u00adleben in Richtung Bebertal. Den Waldweg Richtung Hundisburg entlang, ca . 1000 Meter. Visuell erlebbar (Infostele). Zum H\u00fcnengrab selbst f\u00fchrt kein Weg (in Planung).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Gro\u00dfsteingrab konnte 2010-13 von der Uni\u00adversit\u00e4t Kiel untersucht werden. Es wurde in der Zeit um 3450 v. Chr. {Jungsteinzeit) errichtet und \u00fcber 500 Jahre lang f\u00fcr Bestattungen genutzt. Die Anlage entstand auf einer k\u00fcnstlich abgeflachten Kuppe. Sie birgt eine Grabkammer mit Zugang auf der s\u00fcdlichen L\u00e4ngsseite und ist mit einer 19 Meter langen Umfassung versehen. Die Kammer bestand urspr\u00fcnglich aus insgesamt 19 Wandsteinen. Die\u00adse st\u00fctzten sieben Decksteine. Die unregelm\u00e4\u00dfige Form der Deck- und der Wandsteine deutet auf ei\u00adnen Mangel an gr\u00f6\u00dferen Findlingen hin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Innenbereich konnte ein Bodenpflaster nach\u00adgewiesen werden. Die einstmals 16 Umfassungs\u00adsteine schlossen einen H\u00fcgel ein. Zwischen den Umfassungs- und den Kammersteinen existierte ein Trockenmauerwerk aus GrauwackeSteinplat\u00adten. Auf der S\u00fcdseite erstreckte sich ein gepfla\u00adsterter, ann\u00e4hernd halbkreisf\u00f6rmiger Vorplatz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anhand von Spuren sind noch mindestens drei frei stehende Menhire {hochragende Steinbl\u00f6cke) nachgewiesen. Zwei von ihnen standen in Verl\u00e4n\u00adgerung des Eingangs und betonten ihn. Auf dem Vorplatz sind Reste von Beigabengef\u00e4\u00dfen gefun\u00adden worden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"263\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/H\u00dcNENGRAB-K\u00dcSTERBERG.png\" alt=\"\" data-id=\"550\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/beispiel-seite\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/hunengrab-kusterberg\/\" class=\"wp-image-550\" srcset=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/H\u00dcNENGRAB-K\u00dcSTERBERG.png 350w, http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/H\u00dcNENGRAB-K\u00dcSTERBERG-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"263\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/H\u00fchnengrab-K\u00fcsterberg-Bild.png\" alt=\"\" data-id=\"551\" data-full-url=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/H\u00fchnengrab-K\u00fcsterberg-Bild.png\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/beispiel-seite\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/huhnengrab-kusterberg-bild\/\" class=\"wp-image-551\" srcset=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/H\u00fchnengrab-K\u00fcsterberg-Bild.png 350w, http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/H\u00fchnengrab-K\u00fcsterberg-Bild-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">TEMPLERBURG WICHMANNSDORF<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erreichbar \u00fcber die B 245. Am Ortsausgang befindet sich ein Parkplatz (unbefestigt) gegen\u00fcber dem Waldhotel \u201eAlte Ziegelei&#8220;. Ca. 400 m auf einem Fahrweg, dann rechts auf einen Waldweg abbiegen, vorbei an den Anglerteichen und einer Schutzh\u00fctte, hier ca. 500 m bis zur Templerburg.<br>Die Templerburg ist visuell erlebbar (Infostele). Auf die Burgst\u00e4tte selbst f\u00fchrt kein Weg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Niederungsburg Wichmannsdorf ist sp\u00e4te\u00adstens im 12. Jahrhundert entstanden. Kurz vor 1223 wurde diese Anlage, vermutlich vom Mag\u00addeburger Erzbischof Albrecht, den Tempelrittern \u00fcberlassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ordensritter konnten in der Umgebung erheb\u00adlichen Besitz erwerben, um die Kosten f\u00fcr ihre Niederlassungen im Heiligen Land (Pal\u00e4stina) zu erwirtschaften. 1307 hielt sich Friedrich von Al\u00advensleben, Meister der Ordensprovinz Alemanien und Slawien, in Wichmannsdorf auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Nach dem Verbot des Ritterordens 1312 kam Burg Wichmannsdorf in den Besitz des Klosters Althaldensleben. In der Folgezeit verfiel die Be\u00adfestigungsanlage. Die Burgkapelle bestand aller\u00addings noch 1561.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute sind von der Burg nur noch die Oberfl\u00e4\u00adchenstrukturen der W\u00e4lle und Gr\u00e4ben sowie ein\u00adzelne Mauerfundamente erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der N\u00e4he der einstigen Burganlage sprudelt eine eisenhaltige Quelle. Sie hei\u00dft \u201eNonnen\u00adspring&#8220; und treibt seit 1922 ein klapperndes Wasserrad an.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"263\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/TEMPLERBURG-WICHMANNSDORF.png\" alt=\"\" data-id=\"553\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/beispiel-seite\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/templerburg-wichmannsdorf\/\" class=\"wp-image-553\" srcset=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/TEMPLERBURG-WICHMANNSDORF.png 350w, http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/TEMPLERBURG-WICHMANNSDORF-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"263\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Templerburg-Wichmannsdorf-Bild.png\" alt=\"\" data-id=\"554\" data-full-url=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Templerburg-Wichmannsdorf-Bild.png\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/beispiel-seite\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/templerburg-wichmannsdorf-bild\/\" class=\"wp-image-554\" srcset=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Templerburg-Wichmannsdorf-Bild.png 350w, http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Templerburg-Wichmannsdorf-Bild-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">H\u00dcNENGRAB TEUFELSK\u00dcCHE<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erreichbar \u00fcber die B 245. Am Ortsausgang befindet sich ein Parkplatz (unbefestigt) gegen\u00fcber dem Waldhotel &#8222;Alte Ziegelei&#8220;. Von hier gelangen Sie auf einem asphaltierten Rad-\/Gehweg Rich\u00adtung Stadtkern, der entlang der Waldgrenze verl\u00e4uft.<br>Nach ca. 150 m links abbiegen. Von dort sind es ca. 20 m leicht ansteigender Waldweg (mit Wurzeln durchsetzt) bis zum H\u00fcnen\u00adgrab. Das Grab ist uneingeschr\u00e4nkt begehbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als erweiterter Dolmen (Steintisch} stellt die Teufelsk\u00fcche eine Urform der Gro\u00dfsteingr\u00e4ber aus der Jungsteinzeit dar. Zur Entstehungszeit vor rund 5000 Jahren war die aus gro\u00dfen Gra\u00adnitfindlingen errichtete und f\u00fcr wiederholte Be\u00adstattungen genutzte Grabkammer unter einem Erdh\u00fcgel verborgen. Die Erbauer geh\u00f6rten als fr\u00fche Ackerbauern und Viehz\u00fcchter der Trich\u00adterbecherkultur an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sp\u00e4terhin wurde die Errichtung solcher Grab\u00adst\u00e4tten sagenhaften Riesen zugeschrieben. Da\u00adher entstand die volkst\u00fcmliche Bezeichnung H\u00fc\u00adnengrab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Christianisierung schwand die Ehrfurcht vor den heidnischen Grabst\u00e4tten, die man nun mit dem Teufel in Verbindung brachte. In der Folgezeit kam es zu Raubgrabungen, die jedoch mangels jeglicher wertvoller Grabbeigaben stets entt\u00e4uschend endeten. Hinzu kamen schlie\u00dflich auch Zerst\u00f6rungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der eingesunkene s\u00fcdliche Deckstein der Teu\u00adfelsk\u00fcche wurde erst 1955 wieder auf die Trag\u00adsteine gesetzt. Er musste 1992 nach einem Feu\u00aderschaden neu zusammengef\u00fcgt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-9 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"263\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/H\u00dcNENGRAB-TEUFELSK\u00dcCHE.png\" alt=\"\" data-id=\"556\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/beispiel-seite\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/hunengrab-teufelskuche\/\" class=\"wp-image-556\" srcset=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/H\u00dcNENGRAB-TEUFELSK\u00dcCHE.png 350w, http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/H\u00dcNENGRAB-TEUFELSK\u00dcCHE-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"263\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/H\u00fchnengrab-Teufelsk\u00fcche-1.gif\" alt=\"\" data-id=\"557\" data-full-url=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/H\u00fchnengrab-Teufelsk\u00fcche-1.gif\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/beispiel-seite\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/huhnengrab-teufelskuche-1\/\" class=\"wp-image-557\"\/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">H\u00dcNENGRAB K\u00dcCHENTANNEN<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erreichbar \u00fcber S\u00fcplingen. Parkm\u00f6glichkeit an der Gastst\u00e4tte,&#8220;Alte Schmiede&#8220;. Auf asphaltiertem Weg vorbei am Sportplatz 2 km bis zum Forst\u00adhaus Eiche, dann nach 300 m links in naturbelassenen Waldweg einbiegen. Visuell erlebbar (Infostele). Direkt zum begehbaren H\u00fcnengrab gelangt man \u00fcber 10 m Ra\u00adsenfl\u00e4che.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das gut erhaltene Gro\u00dfsteingrab liegt im Forstort K\u00fcchentannen. Im Jahr 1968 wurde es von der Martin-Luther-Universit\u00e4t Halle aus Gr\u00fcnden der wissenschaftlichen Forschung arch\u00e4ologisch un\u00adtersucht. 1974 konnte die historische Grabst\u00e4t\u00adte als begehbares Kulturdenkmal rekonstruiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Ganggrab geh\u00f6rt es zu einer entwickelten Form der Megalithgr\u00e4ber aus der Jungsteinzeit. Die in Ost-West-Richtung angelegte Grabkam\u00admer hat einen Eingang auf der S\u00fcdseite.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Wiederherstellung wurden fehlende Trag\u00adsteine und zwei der sieben Decksteine von zer\u00adst\u00f6rten Gr\u00e4bern hinzugezogen. Die Rekonstruk\u00adtion des Mauerwerks in den L\u00fccken zwischen den Findlingsbl\u00f6cken erfolgte nur im unteren Ab\u00adschnitt. Auch wurde die urspr\u00fcnglich vorhandene Erdbedeckung nicht wieder hergestellt. Die diese Aufsch\u00fcttung umfassende Steinsetzung (H\u00fcnen\u00adbett) blieb unber\u00fchrt. In der mit Steinplatten ausgelegten Grabkammer waren keine Bestat\u00adtungsreste mehr erhalten. Funde von Scherben aus der Gruppe der Tiefstichkeramik ordnen das Grab der Trichterbecherkultur zu (um 3500 v. Chr.).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"197\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/H\u00dcNENGRAB-K\u00dcCHENTANNEN.png\" alt=\"\" data-id=\"558\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/beispiel-seite\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/hunengrab-kuchentannen\/\" class=\"wp-image-558\" srcset=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/H\u00dcNENGRAB-K\u00dcCHENTANNEN.png 350w, http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/H\u00dcNENGRAB-K\u00dcCHENTANNEN-300x169.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"197\" src=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/H\u00fchnengrab-K\u00fcchentannen-Bild.png\" alt=\"\" data-id=\"559\" data-full-url=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/H\u00fchnengrab-K\u00fcchentannen-Bild.png\" data-link=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/index.php\/beispiel-seite\/radwege-in-sachsen-anhalt\/archaologische-spurensuche\/huhnengrab-kuchentannen-bild\/\" class=\"wp-image-559\" srcset=\"http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/H\u00fchnengrab-K\u00fcchentannen-Bild.png 350w, http:\/\/www.radort-magdeburg.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/H\u00fchnengrab-K\u00fcchentannen-Bild-300x169.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Umgebung der Stadt Haldensleben ist seit Jahrtausenden besiedelt. 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